Nothing more – Anna Todd 

Hallooooo meine lieben Bücherjunkies!

Jetzt wo die Herbstzeit gestartet ist, brauche ich ja wieder ein Menge guten Stoff für die Ohren. Schließlich muss der Garten auf Vordermann gebracht werden und die letzten Tage des goldenen Herbstes will man ebenfalls draußen verbringen.

Ich möchte euch heute ein neues Hörbuch aus dem Random House Audio Verlag vorstellen: „Nothing more“ von Anna Todd. Das Hörbuch schließt sich der After-Reihe an, wie man an der Ähnlichkeit des Coverdesigns auch deutlich erkennen kann. Diesmal stehen aber nicht Tessa und Hardin im Vordergrund des Geschehens. In „Nothing More“ dreht sich alles um Landon – Tessas besten Freund und Hardins Stiefbrunder.

Inhaltsangabe der Verlagseite:
New York ist anders als alles, was Landon bisher kannte. Aber er hat einen netten Job, liebt die Uni und kann seiner Exfreundin Dakota zum Glück aus dem Weg gehen.  Als Landon sich plötzlich zwischen zwei schönen Frauen wiederfindet, ist es das totale Chaos. Aber extrem aufregend. Fast wie eine Sucht. Es wird sich schon irgendwie regeln, doch der Weg dahin ist vermutlich … ziemlich crazy.

Meine Bewertung:
Als erstes muss ich sagen, dass (meiner Meinung nach) die Inhaltsangabe überhaupt nicht zu der Story im Buch passt. Hier bekommt der Leser/Käufer/Interessent vermittelt, als wäre Landon ein richtiger Draufgänger, der es sichtlich geniest zwischen zwei Frauen zu switchen. Habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Der Schreibstil hat mir mal wieder richtig gut gefallen. Todd schafft es, Situationskomik und witzige Dialoge fassbar zu machen. Ich musste in einigen Situationen wirklich herzhaft lachen. Da ich Landon als Figur schon in der After-Reihe super fand und ehrlich gesagt etwas enttäuscht war, dass er immer weniger Platz in den Büchern bekommen hat, war ich richtig begeistert, dass er nun ZWEI ganze Bücher *Raum* bekommt. Neben dem Humor, hat mir natürlich auch der kontinuierliche Bezug zu After gefallen. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, waren die ständigen Wiederholungen. Nicht nur, weil immer wieder die Handlung aus After thematisiert wurde – es werden immer wieder Schlüsselereignisse aus der Beziehung mit Dakota wiedergeben. Außerdem hat Todd Ladon extrem naiv, empfindsam und empathisch gemacht. Die Figur nimmt sich in den verrücktesten Situationen extrem zurück. Dadurch wirkt er wie ein totales Weichei. Da der Leser Julian Horeyseck „Nothing more“ auch noch extrem weich vorliest, wird dieser Eindruck noch betont. Das hat mir dann leider nicht so gut gefallen.
Insgesamt bietet das Hörbuch gerade für After-Fans eine passable Fortführung. Insgesamt bewerte ich das Hörbuch mit 3/5 Sternen.

Bis bald, eure Momkki.

Ein Hörbuch wie Salz und Zucker:)

Heute möchte ich euch das Hörbuch „Tage wie Salz und Zucker“ von Shari Shattuck vorstellen, gelesen von Muriel Baumeister. Ich war Teil der Hörrunde von lovelybooks und habe über die Feiertage beim rumräumen immer wieder neben bei das Hörbuch gehört.

img_8866Hier erst mal der Inhalt:
Ellen ist für alle Welt unsichtbar, und das ist ihr ganz recht so. Sie versteckt sich hinter zu vielen Kilos, putzt nachts in einem Kaufhaus. Minutiös notiert sie, was sie vom Leben ihrer Mitmenschen beobachtet. Bis Ellen eines Tages im Bus eine junge Frau trifft: Temerity ist blind, sprüht vor Lebensfreude und hat keinerlei Berührungsängste – und als einzige kann sie Ellen »sehen«. Die folgt ihr fasziniert und rettet sie prompt vor zwei Handtaschendieben. Fortan ist für Ellen nichts mehr, wie es war. Zusammen mit Temerity fängt sie an, sich einzumischen – immer da, wo jemand sich nicht wehren kann oder wo Unrecht geschieht. Sehr schnell wirbeln die beiden neuen Freundinnen jede Menge Staub auf …

Meine Bewertung:
Das Cover gefällt mir schon mal sehr gut! Ich liebe die verschieden Schriftarten und die Farbgestaltung, bei Thalia ist mir das Cover auch schon einige Male ins Auge gesprungen:) Die Stimme von Muriel Baumeister passt super zu den Figuren! Baumeister versucht durch verschiedene Sprecharten und Tonlagen die Figuren voneinander abzugrenzen, was ihr sehr gut gelingt wie ich finde. Besonders die lebendige Sprechweise zu Temerity hat mir sehr gut gefallen:)
Die Story hat mir anfangs sehr gut gefallen. Ich finde es super wie Shari Shattuck die Gefühle von Ellen beschreibt, wenn sie was isst und welche Bedürfnisse das Essen kompensieren soll. Mit der Story verändert sich Ellen und fängt an ihre Bedürfnisse zu hinterfragen. Besonders schön finde ich auch wie sich die Freundschaft zwischen Ellen und Temerity sich entwickelt. Und wie Ellen sich Stück für Stück im Rahmen der Handlung öffnet. Nicht so gut gefallen haben mir die gefühlten Tausend schlimmen Schicksale. Ich hab das Gefühl das alle Schicksale, die man erleiden kann hier zusammen kommen – das fand ich dann schon etwas anstrengend…
Meine Bewertung: 3/5.