Nikki Owen – Im Netz der Spinne

Hallo meine lieben Leseratten!

Das Wochenende ist schon wieder fast vorbei und wir genießen die letzten Sonnenstunden auf dem Balkon. Am Wochenende habe ich eine guten guten Thriller beendet: „Im Netz der Spinne“ von Nikki Owen, kämpft Dr. Maria Martinez um ihre Unschuld.


Inhaltsangabe der Verlgasseite:
Die Chirurgin Dr. Maria Martinez leidet unter dem Asperger-Syndrom. Einerseits ist sie ein Zahlengenie, andererseits versetzen Menschenmengen und enge Räume sie in Panik. Nun droht sie schier verrückt zu werden, denn Maria sitzt im Gefängnis. Nachdem eine DNA-Probe sie des Mordes an einem Priester überführt hat, wurde sie zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Allerdings hat sie keine Erinnerung an die Tat, sie hält sich für unschuldig. Bis sie plötzlich Bilder vor sich sieht, wirre Szenen, die sie zutiefst verunsichern. Existiert das alles nur in ihrem Kopf? Oder beginnt sie sich zu erinnern? Je näher Maria der Wahrheit kommt, desto mehr gerät sie in Gefahr – in tödliche Gefahr, der sie im Gefängnis nicht entkommen kann …

Meine Bewertung:
Dr. Maria Martinez leidet an dem Asperger-Syndrom und soll den Priester ihrer Kirche brutal ermordet haben. Maria kann sicher selber aber nicht an die Tat erinnern. Viel mehr noch überkommt sie das ungute Gefühl, dass jemand hinter ihr her ist. Das ihr irgendetwas gesehen ist. Das ist ein Teil eines Plans ist. In den Gesprächen mit verschiedenen Therapeuten und Ärzten kommen immer mehr Puzzelteile zu Tage, die Maria nur noch zusammentragen muss….

Der Thriller hat definitiv einen guten Drive. Man kommt gut und schnell in die Story rein. Owen schafft es, dem Leser ein bedrückendes und hilfloses Gefühl zu vermitteln. Außerdem wird die Story immer spannender und spannender, sprich: Hier ist definitiv ein guter Spannungsbogen, der den Leser kontinuierlich anfixt. Zwei Kleinigkeiten haben mich allerdings verstört: Zum einen sind die verschiedenen Erzählungsstränge schlecht voneinander abgerenzt. Ich hatte mehrfach Probleme des Sprung visuell wahrzunehmen, und hab das dann erst nach ein, zwei Absätzen gemerkt. Das sorgt bei mir immer für Verwirrung. Zweitens: Owens Namenwahl. Ich hatte wirklich, wirklich das Gefühl, dass man sich da an bekannte Figuren vergriffen hat. Michaela Croft, Maria Martinez, Harry Warren, Mr. Granger…Alles Namen, die man einfach schon oft in anderen Romanen gelesen hat. Das ist mir irgendwie blöd aufgestoßen. Ansonsten fand ich den Roman gelungen, auch das Verhalten und Denken bei Asperger empfand ich als gut eingearbeitet. Alles in Allem also ein 3/5-Punkte-Thriller.

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