Eine fantastische Liebesgeschichte 

Hallihallooo meine lieben Lesefreunde!

Ich habe mal wieder was feines für eure Ohren: „Die Grammatik der Rennpferde“ ist ein wunderschöner, herzerwärmender Roman von Angelika Jodl, der mehr als nur eine Liebesstory zu bieten hat.

Inhaltsangabe der Verlagsseite:

Eine Lehrerin, die Ausländern Deutsch beibringt. Ein russischer Ex-Jockey, der Pferdeställe ausmistet. Zwei, die nichts miteinander gemein haben, aber plötzlich miteinander zu tun bekommen, entdecken, dass es manchmal keine Regeln gibt …

Für die Studenten von Salli Sturm ist die Grammatikstunde täglich großes Kino. Und für Salli wird daraus eine Liebesgeschichte, mit der sie nicht mehr gerechnet hätte. Weil sie die Altersgrenze für Romanzen überschritten hat und weil sich ihr Schüler Sergey so hartnäckig gegen Konjunktive und Artikel stemmt. Bis Salli schließlich in einer kalten Februarnacht alle erlernten Regeln fallen lässt. Und sich selbst gleich dazu.

Meine Bewertung:
Anfänglich war ich ja skeptisch. Der Klappentext spricht von einer xten Liebesgeschichte – mir kam es vor wie die tausendste Sommerliebesschnulze, die man im Moment bei den üblichen Buchhandlungen aufdrappiert findet. Sobald man aber die ersten paar Tracks gehört (oder die ersten paar Seiten gelesen) hat wird einem klar, dass man ein kleinen, literarischen Schatz gefunden hat, der einem originell und klug das Herz erwärmt.

Salli ist eine alleinstehende Deutschlehrerin, die von einer wissenschaftlichen Karriere träumt. Neben ihrer Tätigkeit im Fremdspracheninstitut, nimmt sie eine Lehrtätigkeit bei Sergey an, einem geheimnisvollen, russischen Pferdenarr. Schnell verbeißt sie sich in ihrem neuen Projekt: An Sergey möchte sie einen neuen Lehrplan vorstellen, der sie dann in die heiligen Hallen der linguistischen Wissenschaft befördert. Dafür nimmt sie ein riesen Abenteuer in Kauf: Sie wird Mitpächter eines Pferdehofes, obwohl sie ja eigentlich gar keine Tiere mag, vorallem nicht die Großen. Können ihre Grammatiktierchen ihr Leben wieder in geordnete Bahnen bringen?

Für mich ist der Roman eine echter Sommerschatz. Beide Figuren, Salli und Sergey, bieten eine gute Portion Geheimnis, was die Spannung hoch hält. Das stetige prickeln tut dann sein übriges. Toll finde ich auch die linguistischen Überlegungen und die sprachwissenschaftlichen Hintergründe, die hier immer wieder eingespeißt werden. Das Hörbuch/Buch bekommt voll verdiente 5/5 Sternchen von mir. Das offene Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen 🙂

Ein sonniges bis bald, euer Momkki.

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