Hemingways Frauen 

img_2389Hallo meine Lieben! Nach einer kleinen Urlaubspause möchte ich euch ein neu entdecktes Highlight vorstellen:

Als Hemingway mich liebte“ von Naomi Wood aus dem Hoffmann und Campe Verlag. Wood erzählt hier in einer melancholischen und beeindruckenden Stimmung über Hemingways Frauen – liebevoll, bedrückend, zerstörerisch.

Inhaltsangabe der Verlagsseite:
Im Sommer 1926 fahren Hemingway und seine Frau Hadley von Paris in ihr Haus in Südfrankreich. Sie verbringen ihre Tage mit Schwimmen, Bridge, Drinks und Hadleys bester Freundin Pauline. Dass sie zugleich Hemingways Geliebte ist, scheint Mrs. Hemingway Nr. 1 in Kauf zu nehmen – vorerst. Bald ist klar: Weder sie noch Pauline wird die letzte Ehefrau sein. Basierend auf Briefen und anderen authentischen Quellen beschwört Naomi Wood nicht nur die immer wieder scheiternden Ehen des Schriftstellers herauf, sondern auch die Atmosphäre in den Kreisen der Bohème jener Zeit. Eine tragische, herzzerreißende, großartig erzählte Geschichte über das Scheitern vierer Frauen an einem charismatischen Mann und erfolgreichen Schriftsteller.

Meine Bewertung:
Vier Frauen, vier gebrochene Herzen. Hemingways Leben  und Lieben wird von Wood auf 368 Seiten zelebriert. Sie beschreibt Hemingways Leben Stück für Stück aus der Sicht der Frauen, die ihn als Lebensabschnittsgefährten begleitet haben.  Hasch, Fife, Martha und Mary…Aus der Sicht der vier Frauen wird die Faszination Hemingway beschrieben – wie der Mann die Herzen eroberte und dann mit seiner notorischen Untreue jede Liebe zerbrach. In dem Buch bekommt man einen guten Eindruck über den genialen und (auf mich wirkenden) labilen Schriftsteller. Wood weiß es die wiedersprüchlichen Gefühle der Frauen in Szene zu setzten.  Man fühlt den Schmerz richtig mit. Zwischenzeitlich ist es etwas langatmig, aber eine schöne Sommerunterhaltung. Die Charaktere werden gut ausgeschmückt und man hat den Eindruck, Wood hat den Roman mit viel  Nachforschung verfasst. Das Cover ist für mich mit einer Schlüsselszene im Buch verbunden: Als Hemingway mit seinen Frauen Hasch und Fife auf der Schwimminsel liegt, und Hasch klar wird, dass ein Dreigestirn nicht für sie in Frage kommt. Insgesamt bewerte ich das Buch mit 3/5 Sternen.

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